Leinsamen – Ein Ernährungstipp für Muskelaufbau und Fettverbrennung

Wer sich für die Trainingsziele Muskelaufbau oder Gewichtsreduktion beziehungsweise Fettverbrennung interessiert, der wird sicherlich wissen, dass die richtige Ernährung für die Erreichung der genannten Ziele von enorm großer Bedeutung ist. Man darf nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig essen und es kommt dabei vor allem auch darauf an, dass man die richtigen Nahrungsmittel in seinen Ernährungsplan integriert. Ein besonders empfehlenswertes, jedoch viel zu selten beachtetes, Nahrungsmittel sind Leinsamen. Die kleinen, bräunlichen Samen, welche geschrotet eingenommen werden sollten, bieten zahlreiche Vorteile für die genannten Trainingsziele. Welche Vorteile dies im Detail sind, dass kann dem folgenden Artikel entnommen werden.

Ballaststoffe, Lignane, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Fett – Leinsamen sind echte Allrounder

Ganz egal wie klein und unscheinbar Leinsamen auch sind, wenn es um ihre vorteilhaften Eigenschaften hinsichtlich einer gesunden, ausgewogenen und auf die eigenen Trainingsziele angepassten Ernährung geht, dann sollte den kleinen Samen in jedem Fall eine große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bezogen auf das Muskelwachstum bieten 100 Gramm geschrotete Leinsamen je nach Hersteller stolze 20 bis 30 Gramm Protein. Auch die in den Leinsamen enthaltene essenzielle Fettsäure Alpha-Linolsäure ist für Fitnesssportler sehr interessant, da sie die Insulinsensitivität der Muskelzellen erhöht.

Die Omega 3 Fettsäure wirkt sich darüber hinaus auf die Hormonproduktion aus und transportiert Sauerstoff in die Körperzellen und somit auch in die Muskeln. Auch die Vitamine und Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Magnesium oder Vitamin E wirken sich natürlich positiv auf den Muskelaufbau aus und tragen zur Rundumversorgung des Körpers bei.

Leinsamen und Fettverbrennung

Nun zum Thema Leinsamen und Fettverbrennung. Die bereits erwähnten Lignane (Phytoöstrogene = natürliche Pflanzenchemikalien) und Ballaststoffe der Leinsamen regulieren die Verdauung und beschleunigen den Stoffwechsel. Auf natürliche Art und Weise kann so die Effektivität von Ausdauertrainingseinheiten erhöht werden und auch der Grundumsatz, also der Energieverbrauch des Körpers im Ruhezustand, wird dadurch erhöht. Leinsamen tragen so in Verbindung mit regelmäßigem Training dazu bei, dass überschüssige Pfunde abgebaut werden können und sind in gewisser Hinsicht ein natürlicher Fatburner.

Fitnesssportler können damit auch die Definition ihrer Muskeln verbessern, wenn sie durch verbesserte Verdauung sowie Fettverbrennung zusätzliches Körperfett abbauen.

Wie sollten Leinsamen am besten eingenommen werden?

Leinsamen sollten am besten in geschroteter Form eingenommen werden. Die Leinsamen können hierbei ganz einfach zum Müsli dazu getan oder auch beispielsweise in Verbindung mit Haferflocken und Milch gegessen werden. Ebenfalls ist es natürlich möglich einige Löffel Leinsamen in einen Proteinshake zu tun. Insgesamt sollte man aufgrund der Auswirkungen auf die Verdauung jedoch nicht zu viele Leinsamen täglich essen, denn sonst können diese abführend wirken.

Vier bis fünf Esslöffel Leinsamen pro Tag sind vollkommen ausreichend, um von den vorteilhaften Eigenschaften profitieren zu können. Wer keine Leinsamen essen möchte, der kann beispielsweise auch mit Leinöl kochen. Leinöl (ein bis drei Esslöffel pro Tag) ist jedoch nur hinsichtlich des gesunden Fettes eine gute Alternative, den Proteingehalt der Leinsamen kann das Öl natürlich nicht ersetzen.

Gabriele Wolf

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Gabriele Wolf

Bloggerin
Ich schreibe schon sehr lange für Fettverbrennung-wie.net und ich hoffe, dass ich dadurch Menschen beim gesund Ernähren, Abnhemen und Fettverbrennen helfen kann. Mich interessiert, wie sich das Zusammenspiel von Sport und Essen in Bezug auf die Fettverbrennung perfektionieren lässt...

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