Die wilden Tage an Karneval sind vorbei und pünktlich mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, die genau 46 Tage bis zu Ostern andauert.
Eigentlich hat dieser Zeitraum einen kirchlichen Hintergrund und wird als österliche Bußzeit bezeichnet. Denn typisch dafür sind das Fasten sowie das Büßen, was als Vorbereitung zur Auferstehung von Jesus angesehen wird. Ausgenommen aus den Fastentagen sind die Sonntage.
Nicht nur die Christen halten sich an die Fastenzeit, sondern immer mehr Menschen nutzen diese, um sich wieder sommerfit in Form zu bringen. Vorzugsweise sind es die Frauen, die Karneval als Höhepunkt aller kulinarischen Genüssen ansehen. Danach wird mit Erschrecken festgestellt, dass nur noch wenig Zeit zur perfekten Bikinifigur verbleibt. Und diese Erkenntnis kommt in der Regel am Aschermittwoch, wenn alles vorbei ist, wie es so schön besungen wird. Aber auch grundsätzlich ist es sehr gesund, einmal jährlich Diät zu halten.
Denn damit wird der Körper entschlackt, die Fettdepots durch den Energieerhalt aus den Fettreserven geleert und die Regenerierung des Körpers nachhaltig unterstützt. Daher kann grundsätzlich jeder die Fastenzeit für sich nutzen, Methoden gibt es genügend. Dazu zählt neben der herkömmlichen Gewichtsabnahme auch der Verzicht auf Genussmittel ebenso wie auf Fleisch.
Ebenso ist es möglich, nur mit vitaminreichen Getränken zu fasten. Wenn nicht beispielsweise ein Gruppenfasten in einer entsprechenden Einrichtung angedacht ist, oder zum ersten Mal gefastet wird, sollte dies unter einer medizinisch-therapeutischen Aufsicht geschehen. Dies ist ebenfalls anzuraten, wenn länger als eine Woche, also möglicherweise auch über den gesamten Zeitraum gefastet werden soll.
Tinka Klein